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Von der alten Handdruckspritze zum modernen Alarmierungssystem - Gemeinsam in die Zukunft

 

Es begann alles im Jahre 1870. Weißdorf hatte damals schon über 1000 Einwohner. Da die Feuergefahren, damals wie heute, nicht unterschätzt werden dürfen, musste dringend eine Feuerwehr gegründet werden. In der Anfangszeit bestand sie aus 25 männlichen Mitgliedern. Motorisierte Löschfahrzeuge gab es zu dieser Zeit natürlich noch nicht, man löschte mit Eimern und später mit einer hölzernen Feuerspritze. Rund fünf Jahre später gründete sich, in der damaligen eigenständigen Gemeinde Bug-Oppenroth, ebenfalls eine Feuerwehr. Und auch damals schon hatten die beiden Feuerwehren gemeinsame Einsätze. Im Jahre 1886 wütete ein Großbrand in Bug, welcher beide Wehren mehrere Tage in Atem hielt. Miteinander konnte aber auch dieser Brand erfolgreich bekämpft werden.


Heute zählt Weißdorf 1300 Einwohner, einschließlich der zugehörigen Ortsteile Bug, Oppenroth, Bärlas, Wulmersreuth, Benk und Albertsreuth. Im Gemeindegebiet befinden sich eine Schule, ein Kindergarten, vier kleinere Handwerksbetriebe und Geschäfte sowie einige wenige größere Industriebetriebe. Heute verfügt die Freiwillige Feuerwehr Weißdorf über ein Löschgruppenfahrzeug mit 600 Liter Wasser (LF 8/6), welches 1993 das in die Jahre gekommene Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) ablöste. Im Laufe der Jahre konnte das Fahrzeug durch eine Vielzahl von Zusatzgeräten wie Notstromaggregat, Lichtstativ, Trennschleifer, Wassersauger, Tauchpumpe, Halligantool und Glasmanagment erweitert werden.


1990 wurde auch im Ortsteil Bug ein neues TSF in Dienst gestellt, welches in den letzten Jahren mit einem Hydroschild, einer Kettensäge sowie weiterem Zusatzmaterial zur Verkehrsabsicherung ergänzt wurde.


Stolz kann die Feuerwehr Weißdorf auch auf ihre Jugendarbeit sein, denn bereits im Jahre 2009 konnte die Jugendgruppe Weißdorf ihr 20-Jähriges Bestehen feiern. Die Gruppe besteht aus aktuell 2 Jugendanwärterinnen und 3 Jugendanwärtern. Auch in Bug wird die Wehr momentan durch vier Jugendliche unterstützt.


Jährlich wird die Feuerwehr Weißdorf zu ca. 20 Einsätzen gerufen. Da viele Feuerwehrkameraden berufsbedingt tagsüber nicht zur Verfügung stehen, kam 2008 erstmals der Gedanke auf, bei jeder Alarmierung auch die Ortsteilwehr einzubeziehen. Somit kann sichergestellt werden, dass zu jeder Tages- und Nachtzeit ausreichend Personal zur Verfügung steht. Die Feuertaufe erfolgte im Oktober 2008 bei einem Verkehrsunfall in der Ortsmitte von Weißdorf. Gerade bei der technischen Hilfeleistung auf öffentlichen Straßen hat es sich vom ersten Einsatz an bewährt, ein zusätzliches Fahrzeug und Personal an der Einsatzstelle zu haben. Somit ist eine schnelle Absicherung der Einsatzstelle und somit ein sicheres Arbeiten der Einsatzkräfte möglich.


Seit dem Dienstjahr 2009 wird auch der Großteil der Ausbildung gemeinsam abgehalten. Wesentlicher Bestandteil sind Objektübungen, Funkübungen und technische Fahrzeugkunde. Die Üungen werden in regelmäßigen Abständen, abwechselnd in Bug oder Weißdorf durchgeführt. Im Bereich Atemschutz wird die Weißdorfer Wehr bereits seit 2001 von den "Buger" Kameraden tatkräftig unterstützt. Die Weißdorfer und Buger Kameraden sind durch die enge Zusammenarbeit der Feuerwehren nicht nur bei den Einsätzen näher zusammengerückt und sicherlich wegweisend für andere kleinere Feuerwehren im Landkreis.

 
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FF Weißdorf in Bildern

Letzte Aktualisierung
25-05-2016 21:15
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